Posted on Aug 15, 2010 under Allgemein |
Im Land des Fußballs ist zwar noch Platz für andere Sportarten, doch gehen viele Disziplinen unter. Sie finden nur Beachtung bei Welt- und Europameisterschaften oder werden alle vier Jahre durch die olympischen Sport Spiele geweckt.
Der Triathlon ist so ein Randsportart, bestehend aus Schwimmsport, Laufsport und Radsport, findet er weniger Beachtung als die drei Disziplinen, die er beinhaltet. Viele wissen gar nicht was ein Triathlon ist, sie wissen nicht woraus er besteht und wie groß die Distanz ist, die zurückgelegt werden muss. Dennoch ist es ein Sport, der in den letzten Jahren durch deutsche Erfolge Bekanntheit erlangt hat.
Die professionellen Sportler hierzulande haben die Lücke zum Spitzensport geschlossen. Normann Stadler gewann 2004 als zweiter deutscher den Ironman auf Hawaii. Ein Jahr später war es Faris Al-Sultan, der den Ironman Hawaii, dem längsten und härtesten Triathlon, gewinnen konnte. 2006 war es erneut Stadler, 2007 holte sich den Daniel Unger den Weltmeistertitel auf der olympischen Distanz. Den ersten Olympiasieg für Deutschland gewann Jan Frodeno 2008 in Peking. Diese Erfolge, die sich fortzählen lassen, trugen dazu bei, dass die Medien mehr über diesen Sport berichten, Sponsoren einsteigen und die Sportler großzügig unterstützen.
Die Gegenwart des Triathlons könnte nicht besser sein, die Zukunft verspricht viel, aber in einem Land, in dem Helden gemacht werden, gibt es auch eine andere Seite. Sollte es nur ein-zwei Dopingfälle im Triathlon geben, sollten es drei-vier mehr sein, so wie es im Radsport der Fall war, dann lässt dieses Land den Triathlon-Sport fallen, so wie es mit dem Radsport und ihren Fahrern passiert ist. Dabei wird aber immer wieder vergessen und verdrängt, was diese Ausdauerathleten leisten. Es wäre vermessen und unfair zu sagen, dass allein Doping für diese Leistung verantwortlich ist. Das Leben der Sportler, in dem Fall der Triathleten, ist ganz allein auf den Sport ausgerichtet, sie arbeiten und trainieren das ganze Jahr lang, sie quälen sich für den Erfolg und für ihren Sport, für den Triathlon.
Posted on Jun 29, 2010 under Allgemein |
Das Fahren auf einem Triathlonrad ist gewöhnungsbedürftig, denn die Geometrie und das Fahrverhalten sind nicht mit einem Rennrad zu vergleichen. Durch die auf Aerodynamik getrimmte Rahmenauslegung sind Triathlonräder relativ lang und damit nicht gerade wendig. Hier gilt ganz klar die Devise: Länge läuft. Demnach sitzt man auf dem Triathlonrad sehr gestreckt was anfangs ein unkomfortables Fahren bedeutet. Nach einer Eingewöhnungszeit und dem Aufbau der betreffenden Muskulatur fühlt man sich dagegen wohler. Einem schnellen und ausdauernden Rennen steht dann nichts mehr im Weg. Außer die Tatsache das vor dem Radfahren noch das Schwimmen absolviert werden muss. Wer längere Strecken mit seinem Fahrrad zurücklegen muss, sollte sich nach einer guten Autovermietung umsehen, die Stauraum für das Triathlonrad beinhaltet.
Posted on Jun 29, 2010 under Allgemein |
Wer dagegen ein richtiges Triathlonrad sein Eigen nennen will, der muss tiefer in die Tasche greifen und auf einen speziellen Rahmen umschwenken. Für die Aerodynamik besitzen Triathlonrahmen breite und flache Rohre. Dies soll den Wind möglichst ohne Reibung um den Rahmen leiten. Die Freigängigkeit des Hinterrades ist auf ein Minimum reduziert, so sollen Verwirbelungen vermieden werden. Auch die Sattelstütze und der Lenker sind mit breiten Materialien ausgeführt. Am ehesten gleicht ein Triathlonrad einem Zeitfahrrad für Radrennveranstaltungen. Auch bei den Laufrädern wird auf die Aerodynamik großen Wert gelegt. So besitzen die meisten Triathlonräder ein voll verkleidetes Hinterrad. Das Vorderrad besitzt meist vier breite Speichen. Das verwendete Material ist meist Carbon, welches für hohe Steifigkeitswerte und niedriges Gewicht steht. Allerdings sind Carbonlaufräder nicht die Leichtesten, nach dem man sie beschleunigt hat fällt das Gewicht nicht mehr negativ auf. Im Gegenteil, denn das höhere Gewicht hilft bei der Aufrechterhaltung hoher Fahrgeschwindigkeiten.
Posted on Jun 29, 2010 under Allgemein |
Ein Triathlonrad zeichnet sich durch seine lange Oberrohrgeometrie aus. Vom Design her gleicht ein Triathlonrad einem Rennrad, deshalb kann man auch mit wenigen Handgriffen aus einem Rennrad ein angemessenes Triathlonrad machen. Der wichtigste und effektivste Schritt ist dabei die Umrüstung vom Rennradlenker auf einen Triathlonlenker. Dieser Fahrradlenker hilft dem Sportler in einer aerodynamischen Position zu fahren. Der Oberkörper wird dabei nach unten genommen und dem Wind so eine niedrige Angriffsfläche geboten. Beim Triathlon gibt es keine abwartenden oder gar spekulierenden Situationen, im Windschatten fahren ist im Profifeld verboten. Daher gibt es nur eins: Vollgas. In der angedeuteten Triathlonhaltung wird die bestmögliche Fahrposition eingenommen. Natürlich muss man das Fahren mit einem Triathlonlenker trainieren, denn die untere Rückenmuskulatur wird im Lendenbereich am meisten beansprucht. Eine solche Belastung hält man ohne Training im richtigen Rennen nicht aus.
Posted on Jun 29, 2010 under Allgemein |
Der Triathlon Sport ist dank zahlreicher Amateurveranstaltung zu einem Hobby vieler Sportler geworden. Die Herausforderung von Schwimmen, Radfahren und Laufen erfordert viel Training, sowie eine übersichtliche Ausrüstung. Für den ersten Triathlon bedarf es kein spezielles Triathlonrad oder einen Neoprenanzug. Wer dagegen richtig Spaß am Sport gefunden hat und auch noch konkurrenzfähig sein will, kommt um eine richtige Ausrüstung nicht rum.